Über mich
Hallo, ich bin Laura.
auch ich war lange blind für die Botschaften meines Körpers. Heute verbinde ich meine Expertise aus der Pflege, Heilpraxis und traumasensibler Arbeit, um Menschen dabei zu begleiten, wenn sie bereit sind, wirklich hinzuschauen.
Ich kenne diesen Moment, an dem einfach nichts mehr geht – wenn der Körper laut wird und man spürt, dass es so nicht weitergeht. Früher hielt ich das für Schwäche, heute sehe ich darin den Beginn einer ehrlichen Begegnung mit mir selbst.
Es hat Zeit gebraucht, bis ich verstanden habe, dass mein Körper nicht gegen mich arbeitet, sondern für mich. Seine Signale waren kein Fehler, sondern ein Versuch, mit mir in Kontakt zu treten.
Diese Einsicht hat mich tief geprägt – privat wie beruflich. In meiner Arbeit als Krankenschwester, Heilpraktikerin und traumasensible Begleiterin begleite ich heute Menschen darin, den Zusammenhang zwischen Körper, Psyche und Nervensystem wieder wahrzunehmen und sich selbst mit mehr Verständnis zu begegnen.
Mein eigener Weg war lange geprägt von Erschöpfung, innerer Rastlosigkeit und dem ständigen Gefühl, auf der Suche zu sein. Ich stellte mir immer wieder die gleiche Frage: Wann bin ich endlich frei? Frei von Symptomen, von innerem Druck, von einem Körper, der nicht mehr mitmacht. Ich habe unzählige Methoden ausprobiert – immer in der Hoffnung auf den großen Durchbruch.
Der wahre Wandel kam, als ich begann, mein Nervensystem und meine frühen Prägungen zu verstehen. Die Auseinandersetzung mit Entwicklungstrauma hat mir gezeigt, warum ich so funktioniere, wie ich funktioniere – und dass darin kein persönliches Versagen liegt, sondern eine ganz logische Reaktion meines Systems.
Gleichzeitig habe ich erkannt, dass Heilung nicht nur im Kopf geschieht. Mein Körper hat mich jahrelang mit Signalen darauf hingewiesen, dass auch er mitsprechen will.
Ich habe gelernt: Nur wenn wir Körper und Psyche gemeinsam betrachten, kann nachhaltige Veränderung geschehen. Deshalb arbeite ich heute nicht entweder „psychisch" oder „körperlich", sondern immer beides zugleich.
Als ich merkte, dass ich an meine Grenzen kam, habe ich mich zum ersten Mal selbst an die erste Stelle gesetzt und mir erlaubt, krank zu sein – auszusteigen, um wirklich hinzuschauen. Das war kein einfacher Schritt, aber einer, der viel in Bewegung gebracht hat.
Die Beschäftigung mit biochemischen Zusammenhängen, der natürlichen Hormonregulation und der Hierarchie der Heilung hat mir ein tiefes Verständnis vermittelt, warum es nicht darum geht, Symptome einfach loszuwerden, sondern mit Struktur, Zeit und Vertrauen wieder in Kontakt mit dem eigenen System zu kommen.
In meiner Arbeit begegne ich Menschen auf Augenhöhe – ohne Urteil, ohne Schubladen. Für mich geht es um echte, liebevolle Prozesse, die den ganzen Menschen einbeziehen – Körper, Geist und Nervensystem.